Impressionen vom buildingSMART International Standards Summit

Sie können die Bilder gerne für eigene Zwecke nutzen. Bitte geben Sie bei einer Veröffentlichung an: © buildingSMART Germany / eventfotograf.in  und informieren uns, über Art der Verwendung und der Verbreitung (gerne auch einen Link zur Publikation)
Weitere Fotos erhalten Sie auf Anfrage an: geschaeftsstelle@buildingSMART.de

#bSIDUS-Präsentation: Präsentation von Dirk Schaper, ProMaterial online

Präsentation von Dirk Schaper, CEO ProMaterial, ist jetzt auf Youtube verfügbar. Dirk Schaper spricht beim Abschlussplenum der buildingSMART International Standards Summit in Düsseldof über "Online Bauprodukte" und "UniversalTypes zur Vervollständigung des buildingSMART Data Dictionary".

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#bSIDUS-Präsentation: Keynote Dr. Carsten Lotz, McKinsey & Company

#bSIDUS19 Keynote-Präsentation online! Die Keynote-Präsentation von Dr. Lotz von McKinsey & Company finden Sie jetzt auf dem Youtube-Kanal von buildingSMART Deutschland.

Dr. Carsten Lotz zeigt auf, welche Auswirkungen neue Technologien auf die Baubranche haben und stellt wichtige Schlüsselfaktoren für die digitale Transformation vor.

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Interview mit Felix Grau von Platinum Sponsor NOVA AVA auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf

Interview mit Felix Grau, Geschäftsführer bei Platinum Sponsor NOVA Building IT auf der buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf. Das Thema des Interviews ist der Mehrwert durch BIM für die Bau- und Immobilienbranche.

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Interview with Johannes Lerch - Silver Sponsor Bentley Systems at #bSIDUS19 in Dusseldorf

Interview (ger) with Johannes Lerch, Product Manager at Silver Sponsor Bentley Systems Germany at the buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf. The topic of the interview is the advantages of BIM.

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Interview mit Johannes Lerch von Silber Sponsor Bentley Systems auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf

Interview mit Johannes Lerch, Product Manager bei Silber Sponsor Bentley Systems Germany auf der buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf. Das Thema des Interviews sind die Vorteile durch BIM.

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Interview with Holger Kreienbrink - Platinum Sponsor GRAPHISOFT AT #bSIDUS19 in DUsseldorf

Interview (Ger) with Holger Kreienbrink, Head of Product Management at Platinum Sponsor D+A GRAPHISOFT Germany at the buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf. The topic is BIM and its development in the construction and real estate industry.

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Interview mit Gold Sponsor ALLPLAN auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf

Interview mit Stefan Kaufmann, verantwortlich für die BIM Strategy and New Technologies bei Gold Sponsor ALLPLAN im Rahmen der buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf.

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Interview mit Lars Christensen über Gold Sponsor Component Assembly auf der #bsIDUS19Interview with Lars Christensen about Gold Sponsor Component Assembly

Interview mit Lars Christensen,  ehemaliger CEO von buildingSMART International und derzeitiger CDO des Departments für Umwelt und Bauwesen an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie. Lars Christenensen spricht über seine Erfahrungen mit der langjährigen Arbeit mit dem BuildingSMART-Mitglied und der Gold Sponsor Component Assembly.

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Interview mit Gold Sponsor Component Assembly und C/F Data Systems auf der #bSIDUS19 (engl.)

Interview (engl.) mit John Lord, CTO bei Gold Sponsor Component Assembly und Co-Managing Partner von C/F Data Systems at #bSIDUS19 in Düsseldorf über den Mehrwert von BIM in der Bauwirtschaft.

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Interview mit Ralf Mosler und Jochen Dietmeier von Gold Sponsor AUTODESK auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf

Interview mit Ralf Mosler, Leader BIM Transformation und Jochen Dietmeier, Projektleiter des Felix-Platter-Spitals in Basel von Gold Sponsor AUTODESK auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf. Themen sind der Mehrwert der Digitalisierung für die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Mehrwert durch BIM und ein Praxisbericht vom Bau des Felix-Platter-Spitals in Basel.

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Interview mit Goldsponsor BricsCad auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf 

Interview with Erik de Keyser, CEO of Bricsys and Tiemen Strobbe, Product Owner of BricsCAD at #bSIDUS19 in Dusseldorf about the unique Bricsys approach to BIM.

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Interview mit Silber Sponsor JSB auf der #bSIDUS19 in Düsseldorf

Interview mit Sirri El Jundi, JSB Architekten aus Stuttgart von Silber-Sponsor JSB im Rahmen der buildingSMART International Standards Summit zum Thema Chancen mit BIM.

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Video: Summary of the Construction Room by Ken Endo

Summary of the Construction Room at the Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Ken Endo from Kajima, Leader of Construction Room.

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Video: Summary of the Airport Room by Alexander Worp

Summary of the Airport Room at the Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Alexander Worp from Schiphol Airport, Leader of Airport Room.

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Video: Summary of the Regulatory Room by Tomi Henttinen

Summary of the Regulatory Room at the Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Tomi Henttinen from Gravicon Oy, Deputy Leader of Regulatory Room.

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Video: Summary of Product Room by Roger Grant

Summary of the Product Room at the Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Roger Grant, Leader of Construction Room.

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Video: Summary of the building Room by by David Ivey

Summary of the Building Room at the Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by David Ivey from HOK, Leader of Building Room.

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Video: Summary of Railway Room and ifc-rail Project by winfried stix et al.

Summary ("Current State and Outlook") of the Railway Room and its ifcRail Project at Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Winfried Stix, Leader of Railway Room, and Christian Erismann, Leader ifcRail Project, and their team members.

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Video: Summary of Implementation Support Group by JeffreY W. Ouellette

Summary of the Implementation Support Group (ISG) at Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Jeffrey W. Ouellette, Leader of the Implementation Support Group.

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Video: Summary of Technical Room by Greg Schleusner

Summary of the Technical Room at Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Greg Schleusner from HOK, co-leader of Technical Room.

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Video: Summary of Infra Room by Tiina Perttula

Summary of the Infra Room at Closing Plenary of buildingSMART International Standards Summit #bSIDUS19 on March 28, 2019 in Dusseldorf - Presentation by Tiina Perttula from Ramboll Finland, chairwoman of Infra Room.

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Ergebnisse aus den Arbeitsräumen beim Abschlussplenum

Am Schlusstag des buildingSMART International Standards Summit berichteten die Leiter der verschiedenen Arbeitsräume ("Rooms") von buildingSMNART International über den Stand der Arbeiten und gaben einen Ausblick auf die künftigen Schwerpunkte.  

Leistungsfähigere Flughäfen durch Integration von BIM und GIS Wichtigste Aufgabe des Airport Rooms von buildingSMART International ist es derzeit, BIM, Geoinformationssysteme sowie die Wissensbestände aller am Flughafenbetrieb beteiligten Abteilungen so zu integrieren, dass die Leistung der Anlagen steigt, berichtete der Vorsitzende des Room, Alex Worp, bei seinem Abschlussvortrag.Kaum ein Bauwerk ist so komplex wie ein Flughafen. Für den Airport Room von buildingSMART International wird es daher immer wichtiger, Lösungen zu entwickeln, mit denen sich Daten aus einer Vielzahl von Quellen sowie unterschiedlichste Informationen in IFC abbilden lassen. Das erklärte der Vorsitzende des Rooms, Alex Worp, in seinem Vortrag am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf. Nicht weniger wichtig sei es, BIM- und Geoinformationssysteme (GIS) miteinander zu verbinden. Immerhin laufe 80 Prozent des Datenaustauschs auf Flughäfen über GIS. Erst die gelungene Integration von BIM, GIS und anderen Ontologien – also Wissensbereichen - erlaube es zudem sämtlichen Abteilungen eines Flughafens, Prozesse wie den Betrieb von Liften oder die Wegeplanung im Gebäude zu optimieren. Im September 2019 organisiert der Airport Room einen Hackathon. Dieser soll zeigen, dass nur strukturierte Informationen Flughafenbetreibern helfen, bessere Entscheidungen zu treffen und ihre Leistung zu steigern.

Gemeinsam entscheiden
avid Ivey, Vorsitzender des Building Room bei buildingSMART International, gab in seinem Vortrag am Abschlusstag des Standards Summit in Düsseldorf einen Zwischenbericht über die Arbeit an einer auf drei Jahre angelegten Road Map. Er berichtete vom Stand der Arbeiten in Schlüsselprojekten, wie jenem der Arbeitsgruppe, die einen IFC-Standard für die Vorfertigung von Bauteilen erarbeitet. Ivey stellte außerdem vor, wie es der Building Room schafft, den Austausch zwischen seinen Mitgliedern so zu gestalten, dass diese Entscheidungen gemeinschaftlich treffen. „Wir wollen nicht, dass nur der Leitungssausschuss festlegt, was wir tun“, erklärte Ivey.

APIs – Schnittstellen der Zukunft
Ken Endo, Vorsitzender des Construction Rooms bei buildingSMART International hielt in seinem Vortrag am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit ein Plädoyer für Application Programming Interfaces, kurz APIs.APIs gehöre die Zukunft, so Ken Endo, Vorsitzender des Construction Rooms bei buildingSMART International. Da APIs Unternehmen den Austausch und die Kommunikation mit vielen Geschäftspartnern und Endkunden erleichtern, schaffen sie auch einen großen Markt für deren Produkte und Dienstleistungen und zusätzliche Wertschöpfung, schwärmte Endo. In anderen Branchen seien sie deshalb bereits weitverbreitet. Der Construction Room will APIs und IFC daher künftig intensiver zusammenbringen. Übrigens: Der Construction Room benannte sich auf dem buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf in Construction-Tech Room um.

BIM-Community arbeitet perfekt zusammen
Jeffrey Ouellette, Vorsitzender der Implementation Support Group, freute sich am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf darüber, dass Entwickler von BIM-Software immer enger zusammenarbeiten – zum Nutzen der gesamten Baubranche.buildingSMART macht vieles möglich, sogar die Zusammenarbeit erbitterter Wettbewerber. Dieses Fazit zog Jeffrey Ouellette, Vorsitzender der Implementation Support Group (ISG), als er am Abschlusstag über die Arbeit der ISG auf dem buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf berichtete. In der Arbeitsgruppe hatten sich zwei namhafte Softwarehersteller darauf verständigt, den Proof of Concept eines Mitglieds gemeinsam weiterzuentwickeln. Das Konzept beschreibt, wie sich BIM-snippets nutzen lassen, um IFC-Befehle zu erstellen und die Eigenschaften eines Objekts zu verändern. „Das zeigt, dass in der buildingSMART-Gemeinschaft auch Wettbewerber zum Nutzen der Baubranche zusammenarbeiten können“, freute sich Ouellette. Voll des Lobes war er auch dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen buildingSMART und den Softwareherstellern immer früher im Standardisierungsprozess klappt. „Das erlaubt den Herstellern, ihre Programme immer früher an die Anforderungen der Branche anzupassen“, so Ouellette. Er erklärte außerdem, dass die Zusammenarbeit der Entwickler von BIM-Software aus der buildingSMART-Community mit der Open Design Alliance immer enger werde. So seien zwei von drei Mitgliedern der Organisation, die das Toolset „Teigha“ für den Datenaustausch im CAD-Bereich entwickelt, an einem professionellen IFC-Toolkit interessiert. Abschließend stellte Ouellette die neue Webseite des Technical Room vor. Der Austausch von Planern, Architekten und Ingenieuren mit den Entwicklern soll darüberhinaus im Forum der buildingSMART-Webseite stattfinden.

IFC für den Brückenbau ist fertig
Tiina Perttula, Vorsitzende des Infrastructure Room bei buildingSMART International, gab am Abschlusstag einen Überblick über den Stand der Projekte in ihrem Arbeitsfeld. Besonders erfreulich: IFC für den Brückenbau ist nun so weit entwickelt, dass der Standard von buildingSMART International angenommen werden kann.Tiina Perttula, Vorsitzender des „Infrastructure-Room“bei buildingSMART International, gab am Abschlusstag einen Überblick über den Stand der Projekte im Infrastruktur-Bereich. So hat die zuständige Arbeitsgruppe IFC für den Brückenbau soweit entwickelt, dass der Standard nun von buildingSMART International angenommen und in der Praxis erprobt sowie Software danach zertifiziert werden kann. Perttula berichtete auch, dass die Arbeit an IFC für den Tunnelbau nun ein offizielles Projekt von buildingSMART International ist. Um die Arbeit an Standards zu beschleunigen, überarbeitet der Infrastructure Room auf einem Workshop im Juni 2019 zudem das „Common Schema“, nach dem er Projekt bearbeitet. Dabei sollen auch Ansätze gefunden werden, um die Zusammenarbeit mit anderen Rooms zu verbessern. Denn viele Projekte im Infrastruktur-Bereich greifen wie beispielsweise beim Eisenbahnbau auch in die Arbeitsfelder anderer Rooms aus. In Zukunft, so Perttula, könne sich der Infrastructure Room auch neuer Themenfelder wie BIM im Bereich der Versorgungswirtschaft oder neuer Geotechnik annehmen.

Volle Workload
Der „Product Room“ von buildingSMART International hat die Arbeit an zahlreichen auf den buildingSMART Summits in Paris und Tokyo beschlossenen Resolutionen erfolgreich vollendet. Die Arbeit ist damit jedoch noch lange nicht zu Ende. Dieses Fazit zog der Vorsitzende des Rooms, Roger Grant, am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf.
Dem „Product Room“ von buildingSMART International geht die Arbeit in naher Zukunft sicher nicht aus. Das versicherte der Vorsitzende des Rooms, Roger Grant, in seinem Vortrag am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit. So haben sich der Room und die Nonprofit-Organisation GS1 in einer Absichtserklärung darauf verständigt, bei der Erstellung von Standards künftig enger zusammenzuarbeiten. GS1 erarbeitet die weltweit am häufigsten verwendeten Standard und Werkzeuge für die Kommunikation von Unternehmen untereinander – etwa den Barcode. Erste Ergebnisse der geplanten Workshops sollen im Sommer 2020 vorliegen. Grant berichtete außerdem von der intensiven Zusammenarbeit mit der International Organisation for Standardization, ISO und dem Europäischen Komitee für Normung, CEN, bei der Entwicklung von Templates für den Datenaustausch sowie der Bedeutung dieser Zusammenarbeit für die Arbeit am buildingSMART Data Dictionary. Ebenso bedeutsam ist derzeit der Versuch, Bezeichnungen für „Eigenschaften“ und „Objekte“ innerhalb von IFC standardisiert zu übersetzen. Bis kommenden Sommer will der Product Room eine Herangehensweise dafür gefunden haben, die den bSI-Standardisierungsprozess durchlaufen hat. Grant lobte vor allem den Beitrag, den buildingSMART Deutschland zu diesen Bemühungen leistet. Insgesamt, so Grant, habe sich der Product Room auf dem buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf zudem auf die Arbeit an zehn weiteren Aufgaben geeinigt.

Wachsende Nachfrage nach BIM-Zertifizierung
Das buildingSMART Professional Certification Programm stößt in Deutschland auf sehr großes Interesse. Noch in diesem Jahr soll das Programm in weiteren Ländern an den Start gehen. Sarah Merz, deutsche Vertreterin in der Arbeitsgruppe, die das Programm erarbeitet hat, stellte auf dem buildingSMART International Standards Summit den Stand des Projekts vor.Im Januar fand in Deutschland der erste Kurs auf Grundlage des Professional Certification Programms von buildingSMART International statt. Inzwischen haben sich fast 300 Personen danach zertifizieren lassen. Insgesamt erfüllen in Deutschland bislang bereits 22 Weiterbilder die Qualitätsanforderungen des Programms. Das berichtete Sarah Merz auf dem buildingSMART International Standards Summit. Merz vertritt buildingSMART Deutschland in der internationalen Arbeitsgruppe, die das Programm auf globaler Ebene ausgearbeitet hat. Noch in diesem Jahr finden auch in der Schweiz, Spanien, Italien, Österreich und Russland erste Kurse auf Grundlage des Programms statt. Im kommenden Jahr folgen Polen und Kanada. Damit hat buildingSMART auch in diesem wichtigen Bereich der Digitalisierung weltweit einen Standard entwickelt und etabliert.

Standardisierte Anwendungsfälle für alle
buildingSMART Switzerland stellte am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit ein Projekt vor, das BIM-Anwendungsfälle sammelt und einheitlich dokumentiert. Dieses „Use Case Management“ will ein einheitliches Verständnis für das digitale Bauen und Planen sowie eine gemeinsame Sprache darüber verbreiten.Thomas Glättli von buildingSMART Switzerland stellte die Arbeit des Schweizer Chapters an einer „Use Case Management“-Plattform (UCM) vor. Auf Grundlage eines Memorandum of Understanding beteiligen sich daran auch die Chapter aus Österreich, Frankreich und Deutschland. Das UCM sammelt BIM-Anwendungsfälle auf einer cloudbasierten Plattform und bereitet diese Cases nach den Dokumentationsgrundsätzen von buildingSMART International und den Standards des Europäischen Komitees für Normung auf. Ein Use Case beschreibt, wer bei einem Projekt wann, welche Informationen in welcher Detaillierungstiefe und welchem Format zur Verfügung stellt. Die standardisierte Sammlung der Anwendungsfälle soll helfen, in der globalen Baubranche ein einheitliches Verständnis und eine gemeinsame Sprache für den Austausch über die Arbeit nach BIM sowie mit Virtuellen-Design-und-Konstruktions-Werkzeugen zu schaffen und zu verbreiten. Es soll Arbeitsprozesse bei BIM-Projekten vereinheitlichen. Bauherrn und –unternehmen sollen die Ziele leichter festlegen können, die sie mit BIM erreichen wollen. Außerdem hilft das Use Case Management, zu definieren, welche Funktionalitäten Anwendungen haben müssen, um die gesteckten Ziele erreichen zu können. Für Glättli steht fest: „Das Use Case Management sollte offizielles buildingSMART International Projekt werden. Die unter www.bdch.ch geschaffene Sammlung von Anwendungsfällen sollte die Plattform für alle Aktivitäten werden, bei denen buildingSMART Use Cases sammelt oder dokumentiert."

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Official Event Summary of buildingSMART International

The latest buildingSMART International Standards Summit held in Dusseldorf, Germany was successfully concluded. The Summit and German user day saw over 1,000 attendees, from over 30 countries with many interesting topics and presentations taking center stage, as well as high volumes of working output through the variety of rooms and projects. There were more than 70 individual working sessions throughout the week. The conference welcomed new attendees and benefitted from government officials, senior keynotes and technical experts. The event also included a first. There was a first viewing of an “IFC Rail” conceptual model. This fantastic occasion comes after many months of strategic delivery, collaboration and investment for this project. Using the proverbial “IFC” brand and buildingSMART community engagement, this comes as a welcome result and was heralded by buildingSMART Chairman, Patrick MacLeamy as “the most spectacular project in buildingSMART today” ... Read more on www.buildingSMART.org 
 

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Video: Impressionen vom #bSIDUS19

Impressionen vom buildingSMART International Standards Summit und vom 17. buildingSMART-Anwendertag vom 25. bis 29. März 2019 in Düsseldorf.

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NRW BEKENNT SICH ZU BIM

Von der Digitalisierung werde die Bauwirtschaft nur dann tatsächlich profitieren, wenn die Schnittstellen von Softwareprodukten herstellerneutral und offen seien, betonte die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach in ihrer Rede beim Welcome Dinner des buildingSMART International Standards Summit am Montag, 25. März 2019 in Düsseldorf.
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), erklärte in ihrer Rede beim Welcome Dinner des buildingSMART International Standards Summit in der Düsseldorfer Rheinterrasse, dass es in Deutschland keine Monopolstellung für die Entwicklung von Softwareprodukten geben dürfe. Die verlustfreie Übertragung von Daten von einem Anbieterprogramm zum anderen sei nur mit einer herstellerneutralen Standardisierung der Schnittstellen und damit einem durchgängigen, digitalen Prozess von der Bedarfsplanung bis zum Gebäudebetrieb möglich. Nur wenn dies gewährleistet sei, so Scharrenbach, könnten alle Beteiligten am Lebenszyklus des Gebäudes die Früchte der Digitalisierung ernten.

NRW unterstützt buildingSMART 
Für die Ministerin ist damit auch klar, dass die Landesregierung Nordrhein-Westfalen alles in ihrer Macht stehende tun wird, um die Arbeit von buildingSMART zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass OpenBIM in der Bauwirtschaft erfolgreich ist.

NRW setzt ab 2020 ganz auf BIM
Die Ministerin Scharrenbach wies auch darauf hin, dass sich CDU und FDP als Regierungsparteien in NRW in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet hätten, das Land am Rhein zu einem Vorreiter für Building Information Modeling in Deutschland zu machen. Ab dem kommenden Jahr will die Ministerin BIM für alle Hoch- und Straßenbauprojekte im Land fordern. In ihrer Rede beklagte die Ministerin aber auch, dass sie gesetzlich gezwungen sei, Planung und Ausführung für öffentliche Bauaufträge getrennt zu vergeben. Die Gebührenstruktur für Architekten und Ingenieure sowie der Einfluss der Europäischen Union auf die Vergabeverfahren würden auch die Entwicklung von BIM verlangsamen.

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Bislang erfolgreichster buildingsmart Summit

Ein durch und durch erfolgreiches Ressümee zogen sowohl die Verantwortlichen als auch die Teilnehmer am buildingSMART International Standards Summit, der vom 25. bis 28. März 2019 in Düsseldorf stattfand. In mehr als 50 Arbeitsgruppen arbeiteten Experten aus mehr als 30 Ländern an offenen Standards für das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken. Ein Schwerpunkt dieses buildingSMART Summits waren die Arbeiten an offenen Standards für Eisenbahn-Infrastrukturprojekte. Außerdem sind wichtige Impulse für strategisch bedeutsame Projekte gesetzt worden. Darunter die Integration von Geoinformationssystemen in BIM, den Grundlagen für den Digitalen Zwilling und von Common Data Environments.
Weit über 1000 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern zählte der buildingSMART International Standards Summit vom 25. bis 28. März 2019 in Düsseldorf, der damit der größte Summit in der über 20jährigen Geschichte von buildingSMART war. Damit war der Summit, in dessen Anschluss zudem der 17. buildingSMART-Anwendertag mit weiteren gut 500 Teilnehmern stattfand, die größte Fachkonferenz zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft in Deutschland.

Kern des buildingSMART International Standards Summit ist die Arbeit an offenen und herstellerneutralen Standards für das digitale Planen, Bauen und Betreiben – an ihnen beteiligen sich über buildingSMART weltweit Experten, Anwender, Nutzer aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft und der Softwareindustrie. Organisiert wird diese Arbeit in sogenannten „Rooms“, von denen es zwei Oberkategorien gibt: die Rooms mit Technischem Fokus („Technical Fokus Rooms“) und die Anwenderbezogenen Rooms („User Focus Rooms“). Diese Rooms gliedern sich wiederum thematisch weiter auf. So existiert für den Bereich Eisenbahn-Infrastruktur ein eigener Room, der sich in verschiedene, themenbezogene Arbeitsgruppen aufteilt. In diesen Rooms arbeiten Experten aus aller Welt ehrenamtlich zusammen, um offene Standards und Schnittstellen für das digitale Planen, Bauen und Betreiben zu entwickeln und diese weltweit zu etablieren. In der Regel werden die Arbeiten über Video- und Telefonkonferenzen, Cloud-Anwendungen und anderen digitalen Werkzeugen geleistet.

Zwei Mal im Jahr jedoch trifft sich die Community zum buildingSMART International Standards Summit, der keine geschlossene Veranstaltung ist, sondern bewusst offen ist für Interessierte, die einen Beitrag für offene Standards leisten wollen. Richard Petrie, CEO von buildingSMART International, fasst diese Arbeitsweise so zusammen: „Nur wenn wir uns regelmäßig darüber austauschen, welche Erfahrungen wir in der Praxis mit digitalen Arbeits- und Planungsmethoden machen, werden wir schneller und günstiger bessere Ergebnisse erzielen. Deshalb freue ich mich, dass weltweit immer mehr Anwender bei buildingSMART mitarbeiten und mitdiskutieren.“

In Düsseldorf kamen so weit über 1000 Teilnehmer zusammen, die an vier intensiven Tagen gemeinsam an den buildingSMART-Standards arbeiteten und die Möglichkeiten des persönlichen Treffen nutzten, um sich auszutauschen und über die aktuellen Entwicklung von BIM und anderen digitalen Methoden und Techniken für das digitale Planen, Bauen und Betreiben zu diskutieren. Weltweit gibt es kein vergleichbares "Format" für die Fortentwicklung von wesentlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung. 

Bund erwartet offene Standards für Digitalisierung

Zum Abschluss des buildingSMART Summits in Düsseldorf betonte Lothar Fehn Krestas, Leiter der Unterabteilung Bau im Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat, die Bedeutung, die die Bundesregierung offenen Standards für das digitale Planen, Bauen und Betreiben beimisst. Er bezeichnete buildingSMART als „starken Partner an unserer Seite“. Der Bund arbeitet über mehrere Stränge aktiv daran mit, auch für die Bundesbauten verstärkt digitale Methoden und Techniken zu nutzen. Beispielsweise soll schon bald ein nationales BIM-Kompetenzzentrum entstehen, außerdem hat der Bund eine ganze Reihe von Pilot- und Forschungsprojekte initiiert, um BIM in Deutschland voranzubringen und eigene Erkenntnisse für die öffentlichen Bauverwaltungen und -vorhaben zu gewinnen.

Am Abschlusstag des buildingSMART Summits stellten die Leiter der verschiedenen Rooms die Ergebnisse ihrer Arbeiten vor und gaben einen Ausblick über die weiteren Entwicklungen. Als besonders herausragend galten die Arbeiten im Bereich IFC for Rail, die mit einem hohen Engagement und Einsatz vorangetrieben wurden. Ebenfalls als besonders erfolgreich gelten die Arbeiten am Professional Certification Program von buildingSMART, dem Standard für die berufliche Fort- und Weiterbildung in BIM. In Deutschland ist das erste Modul dieses weltweit standardisierten Weiterbildungsprogrammes gemeinsam mit dem VDI entwickelt worden und sehr erfolgreich im Markt platziert worden. Bereits 22 Fort- und Weiterbildungsträger sind bei buildingSMART Deutschland gelistet und bieten entsprechende BIM-Kurse an. Sarah Merz von der Fachgruppe Zertifizierung bei buildingSMART berichtet, dass die Nachfrage nach diesem Qualifizierungsangebot gewaltig sei: „Die Kurse sind ausgebucht.“ Noch in diesem Jahr wird das Professional Certification Program von buildingSMART in der Schweiz, Spanien, Italien, Österreich und Russland starten. Im kommenden Jahr folgen Polen und Kanada. Damit hat buildingSMART auch in diesem wichtigen Bereich der Digitalisierung weltweit einen Standard entwickelt und etabliert.

Bauherrn setzen auf Digitalisierung

Barbara-Maria Loth, Chief Digital Officer der Knauf-Gruppe, Dirk Schaper, Geschäftsführer von ProMaterial und Konrad Werning, Geschäftsführer der ARGE Neue Medien der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbranche diskutierten am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit über die Bedeutung von Produktdaten in der Wertschöpfungskette Bau. „Daten sind auch im Baubereich im Überfluss vorhanden. Nur nutzt die Branche sie noch nicht so umfassend, wie sie könnte. Der Endkunde dagegen ist sich bewusst, dass er in einer datengetriebenen Welt lebt und erwartet, dass auch Architekten, Planer und ausführende Unternehmen ihm mit Hilfe der Digitalisierung echten Mehrwert bringen“, sagte Barbara-Maria Loth von Knauf. Dem Thema Produktdaten widmete sich während des buildingSMART Summits ein eigener Roundtable, über das buildingSMART Data Dictionary hat buildingSMART bereits eine Lösung für diesen wichtigen Bereich, die mit hoher Priorität weiterentwickelt wird.

GIS-BIM-Integration, Common Data Environment, Digitale Zwilling 

Weitere Top-Themen, die beim buildingSMART International Standards Summit in Düsseldorf initiiert wurden, sind die Integration von GIS in BIM, also die Integration von Daten aus Geoinformationssystemen in digitale Planungs-, Bau- und Betriebsmodelle von Bauwerken sowie die Entwicklung von Grundlagen für Common Date Environments und dem Digitalen Zwilling. Schon beim nächsten buildingSMART International Standards Summit Ende Oktober in Peking sollen dazu konkrete Schritte vorgestellt und auf den Weg gebracht werden

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BIM Braucht Bildung

Im Januar fand der erste Weiterbildungskurs auf Grundlage des Professional Certification Programms von buildingSMART International statt. Sarah Merz und Timo Kretschmer, die in der Fachgruppe "Zertifizierung" für buildingSMART Deutschland an der Erarbeitung des Programms beteiligt waren, erklären, warum ein gemeinsamer Bildungsstandard Grundlage für den Wandel in der Planungs- und Baukultur ist.

Im Januar startete der erste Kurs im Rahmen des buildingSMART Professional Certification Programms. Seitdem wurden fast 300 Zertifikate vergeben. Worum geht es bei dem Programm?

Merz: Darum, eine einheitliche Terminologie und eine gemeinsame Sprache zu verbreiten, in der wir uns über Sachverhalte und Prozesse bei BIM-Projekten unterhalten.

Warum ist das wichtig?

Merz: In der Baubranche sind viele Spezialisten tätig, die ganz unterschiedliche Leistungen erbringen. Wenn sie effizient und erfolgreich zusammenarbeiten wollen, brauchen sie eine gemeinsame Terminologie.

Das heißt, das Programm leistet einen Beitrag zum Wandel der Planungskultur bei BIM-Projekten?

Kretschmer: Genau. Ohne diesen Wandel werden wir es nicht schaffen, die Planungs- und Bauqualität bei Projekten zu steigern. Bislang arbeiten wir einzelne Aufgaben oft hintereinander ab, statt von Anfang an gemeinsam vorzugehen. Diese Kooperation erfordert ein von allen Beteiligten geteiltes Basiswissen sowie die Fähigkeit Werkzeuge so einzusetzen, dass bei der Datenkommunikation zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen fließen.

Merz: Und das Bewusstsein dafür, warum ein anderer Projektbeteiligter handelt, wie er handelt und was er von mir braucht, um seine Leistung erbringen zu können. Erst das ermöglicht eine effiziente und produktive Zusammenarbeit.

Wie wird das Programm angenommen?

Merz: In Deutschland haben wir inzwischen 22 Bildungsanbieter gelistet, die die Qualitätsanforderungen des Programms erfüllen – darunter neben privaten Weiterbildern auch eine Ingenieurkammer und mehrere Hochschulen.

Wieso nehmen auch Hochschulen teil?

Kretschmer: Weil die Nachfrage der Studierenden nach diesem Bildungsangebot sehr groß ist. Sie wissen, dass sie noch besser in die Arbeitswelt starten, wenn sie ihre BIM-Kenntnisse mit einem Zertifikat nachweisen können. Außerdem erhalten wir Anfragen unserer Alumni, ob sie sich bei uns nicht nachträglich weiterbilden und zertifizieren lassen können.


Zu den Interviewpartnern:
Sarah Merz und Timo Kretschmer vertreten buildingSMART Deutschland in der  Arbeitsgruppe "Professional Certification" von buildingSMART International, die das Zertifizierungsprogramm erarbeitet hat. Daran beteiligt sind Vertreter aus acht verschiedenen nationalen Chapter von buildingSMART International. Sarah Merz ist außerdem Head of Academy beim Bildungsanbieter EduBIM, Timo Kretschmer unterrichtet BIM an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig.

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Internationales Rahmenprogramm "BIM at its best"

Was mit offenen Standards möglich ist, zeigten während des buildingSMART International Standards Summit im Düsseldorf die Referenten der fast 20 Vorträge des Rahmenprogramms „BIM at its Best“.

Ob im Architekturbüro mit sieben Mitarbeitern oder bei internationalen Großprojekten - effiziente Zusammenarbeit funktioniert in der Bauindustrie nur mit offenen Standards und herstellerneutralen Schnittstellen. Das zeigten auf dem buildingSMART International Standards Summit die Referenten der fast 20 Vorträge des Rahmenprogramms „BIM at its Best“. So sprach der letztjährige Gewinner des buildingSMART International Awards in der Kategorie „Operations and Maintenance“, Ernesto Minucci, darüber, welche Bedeutung openBIM beim Betrieb und Unterhalt des Hauptbahnhofs in Neapel spielt. Der technische Direktor des Planungsbüros, Minnucci Associati, erklärte dabei auch, welche Anforderungen das dabei genutzte Common Data Environment erfüllen muss.Bjørnar Markussen, BIM-Koordinator von Aas-Jakobsen, erklärte, weshalb das norwegische Beratungsunternehmen das Bauprojekt „T2“ am Flughafen Oslo nur mit offenen Standards so umsetzen konnte, dass es dafür 2018 den buildingSMART International Award in der Kategorie „Design“ gewann.

Open-BIM unterstützt kleine Büros
Dass offene Standards auch kleinen Architektur- und Planungsbüros helfen, ihren Auftraggebern in kürzester Zeit belastbare Angebote zu unterbreiten und flexibel zu reagieren, wenn sich die Wünsche der Bauherrn ändern, zeigten Caspar Richter von Richter Architekten und Thomas Klug, Geschäftsführer von Haushochdrei. Wie openBIM in einem Architekturbüro eingeführt wird, erklärte Szabolcs Kari, Senior BIM Consultant bei Graphisoft.

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Datenqualität als Wettbewerbsvorteil

Ohne Produktdaten kann sich die Baubranche nicht digitalisieren. Wie diese Daten aussehen müssen, war Thema der Podiumsdiskussion des Abschlusstages.
Standardisierte Produktdaten in hoher Qualität sind das Fundament, auf dem die Bauindustrie die Digitalisierung aufbaut. Darüber debattierten in der Podiumsdiskussion des Schlusstages Barbara-Maria Loth, Chief Digital Officer beim Baustoffhersteller Knauf-Gruppe, Dirk Schaper, Geschäftsführer von ProMaterial und Konrad Werning, Geschäftsführer der ARGE Neue Medien einem Zusammenschluss von Herstellern von Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Ohne Produktdaten in hoher Qualität geht es nicht mehr

Nachdem die Baubranche der Digitalisierung jahrzehntelang entkommen ist, setzen sie der Fachkräftemangel, die zunehmende Urbanisierung und der Zwang, ressourcenschonend zu arbeiten, inzwischen unter einen gewaltigen Zwang, ihre Prozesse zu digitalisieren, erklärte Barbara-Maria Loth in ihrer Eingangspräsentation. Um diesen Wandel erfolgreich vollziehen zu können, brauche die Branche standardisierte Produktdaten. „Diese kann nur ein ganzheitliches Datenmanagement vollständig und in hoher Qualität liefern“, so Loth.

Lieferketten auf der Baustelle just in time managen

Dirk Schaper von ProMaterial erklärte, welche Bedeutung offene Datenstandards haben. Nur mit ihnen ließen sich alle denkbaren Baumaterialien bei jedem möglichen Hersteller online bestellen und Orders direkt in die ERP-Systeme der Lieferanten einspielen. „Wenn uns das gelingt, können wir auch auf Baustellen die Lieferketten just in time managen“, ergänzte Schaper. Konrad Werning von der ARGE Neue Medien berichtete über die Erfahrungen, die die Sanitär-Heizungs-und-Klimabranche seit 30 Jahren mit der Erstellung und Verwendung von Produktdaten machen.

Offene Datenstandards bieten WettbewerbsvorteileIn der an die Impulsvorträge anschließenden Diskussion ging es unter anderem darum, wie sich der Baustoffgroßhandel davon überzeugen lässt, standardisierte Produktdaten und herstellerneutrale Standards zu verwenden. Die Antwort liege doch auf der Hand, erklärte ProMaterial-Chef Schaper: „Sie bieten einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil. Früher versuchten Großhändler, sich von Wettbewerbern dadurch zu unterscheiden, dass sie Produktdaten in hoher Qualität vorhielten. Das reicht heute nicht mehr. Heute differenzieren sie sich dadurch, dass sie Daten in offenen Formaten anbieten.“ Nur so könnten Anwender aus der Baupraxis sie auch nutzen.

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Bundesinnenministerium fordert digitale Baugenehmigung

Lothar Fehn Krestas, Leiter der Bauabteilung im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat forderte in seiner Rede auf dem buildingSMART International Standards Summit offene und herstellerneutrale Standards sowie die Einführung der digitalen Baugenehmigung in Deutschland.
„Die Digitalisierung in der Baubranche ist unnötig! Es sei denn, sie bringt einen Mehrwert“, erklärte der Leiter der Bauabteilung im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, Lothar Fehn Krestas, zu Beginn seiner Rede am Abschlusstag des buildingSMART International Standards Summit. Doch um echten Nutzen stiften zu können, müssten alle an einem Bauprojekt Beteiligten „kooperativ zusammenarbeiten“.

Kultur des Misstrauen bremst die Produktivität

Kooperativ? Ja, meinte Fehn Krestas, denn heute arbeiteten zwar unzählige Planer und ausführende Betriebe auf einer Baustelle, aber nicht miteinander, sondern nebeneinander her. „Es herrscht eine Kultur gegenseitigen Misstrauens“, so Fehn Krestas. So lange die Branche das akzeptiere, bliebe ihre Effizienz im Keller. „Aus dem Nebeneinanderher muss wieder ein Miteinander werden“, forderte der studierte Architekt. „Nur dann trägt die Digitalisierung Früchte.“Diese bestehen für die Bundesregierung und ihre Behörden bei Bauprojekten nicht so sehr in Kosteneinsparungen. „Wir wollen durch den Einsatz digitaler Methoden mehr Wertschöpfung erzielen, die Planungsqualität verbessern, die Zahl der Störungen im Projektablauf reduzieren und den Gebäudebetrieb optimieren“, erklärte Fehn Krestas.

Zusammenarbeit funktioniert nur mit offenen Standards

„Das erreichen wir nur mit offenen und herstellerneutralen Standards“, so der Profi. Nur damit ließen sich Softwaretools auswechseln und die jeweils neuesten und besten Programme nutzen. Nur mit dieser Offenheit sei die erforderliche interdisziplinäre Zusammenarbeit am Bau möglich. „Digitalisierung darf auf keinen Fall dazu führen, dass sie den Marktzugang beschränkt“, forderte Fehn Krestas. Das sei die einhellige Position von Bund und Ländern.

Kriterien für die Zusammenarbeit bei openBIM genau definieren

Als Auftraggeber sei sich die öffentliche Hand auch darüber im klaren, dass sie in Ausschreibungen genauer definieren müsse, wie sie sich die Zusammenarbeit der von ihr beauftragten Architekten, Planer und ausführenden Betriebe wünscht. Ebenso klar sei, dass die digitale Baugenehmigung kommen müsse. Diese könnten zwar nur die Länder einführen, der Bund könne diesen dazu aber den entscheidenden Impuls geben.

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So entstehen Standards bei BuildingSMART International

buildingSMART International bietet der Baubranche eine Plattform, auf der Anwender selbst die herstellerneutralen Standards entwickeln können, die sie für ihre Arbeit brauchen. 
Über 1000 Teilnehmer diskutieren auf die buildingSMART International Summit derzeit über neue Standards. Die Arbeit ist nach Themenfeldern geordnet.
Diese heißen bei buildingSMART International „Rooms“.

So erarbeitet der „Infrastructure Room“ Leitlinien, nach denen sich Prozesse für die Planung, den Bau und Betrieb von Brücken oder Straßen standardisieren lassen. Der „Product Room“ entwickelt Templates, Werkzeuge und Prozesse, die den Umgang mit Daten nach dem openBIM-Ansatz einfacher und effizienter machen. Während des Summits organisieren und leiten die Vorsitzenden der „Rooms“ die Arbeit der ihrem Themenfeld zugeordneten Arbeitsgruppen.
„Auf diese Weise entwickeln Anwender aus der Baubranche die offenen, herstellerneutralen Standards selbst, die Planungs- und Modellierungssoftware erfüllen muss, um Architekten, Bauplanern und -ingenieuren die Arbeit zu erleichtern“, erklärt Richard Kelly, Chief Operating Officer von buildingSMART International.

Der Verband bezieht Softwarehersteller möglichst früh in den Standardisierungsprozess mit ein. Außerdem steht er in engem Austausch mit den Gremien der International Organization for Standardization (ISO). Um Standards kontinuierlich an den Wandel in der Baubranche anzupassen, überprüfen und optimieren die zuständigen „Rooms“ die Normen regelmäßig.

Hier erfahren Sie mehr über den Standardisierungsprozess von buildingSMART International

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DIE ZUKUNFT GEHÖRT OPEN BIM

In der zweiten Podiumsdiskussion des Eröffnungstages versprachen Vertreter von Autodesk, Nemetschek und Trimble, die Etablierung und Verbreitung eines offenen Datenstandards zu unterstützen.
Vor einem äußerst interessierten Publikum stellten sich die Referenten Uwe Wassermann, derzeit Director AEC für das weltweite Business Development bei Autodesk, Viktor Várkonyi, CEO von Graphisoft und Mitglied des Vorstands der Nemetschek Gruppe und Richard Fletcher, Geschäftsführer bei Trimble, die Frage, wie die Anbieter von Planungs- und Modellierungssoftware die Notwendigkeit offener Standards für den Datenaustausch sehen.
"Nur mit offenen Standards wie IFC können wir unsere Zusammenarbeit vertiefen und so effizient gestalten, wie wir sie brauchen, um produktiver zu werden", sagte Autodesk-Direktor Wassermann in seinem Vortrag zu Beginn der Diskussion.
Deshalb benötigen Planer und Architekten Werkzeuge, die es ihnen ermöglichen, aus ihren etablierten Arbeitsabläufen heraus nahtlos auf die Daten zuzugreifen, die sie mit anderen Projektbeteiligten teilen.
"Nur wenn sie auf einer gemeinsamen Datenplattform arbeiten, können der Bauleiter, der Planer und der Architekt die erwarteten Ergebnisse in der geforderten Qualität termingerecht liefern", bestätigt Richard Fletcher von Trimble.
Für Viktor Várkonyi war klar: "buildingSMART ist prädestiniert, diese Offenheit im BIM-Prozess durchzusetzen.“ Er versprach, dass Nemetschek buildingSMART bei der Verbreitung eines gemeinsamen Datenstandards unterstützen würde. Aber auch die Bauindustrie sollte laut Wassermann bereit sein, Standards so agil weiterzuentwickeln wie Autodesk, Nemetschek oder Trimble ihre Planungs- und Modellierungssoftware - schließlich sei die Branche nicht bereit, mit Software zu arbeiten, die zehn Jahre alt ist.

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Podiumsdiskussion: Das versprechen sich Bauherren von der Digitalisierung der Baubranche

Für Bauherrn zahlt sich die Digitalisierung am Bau sofort aus. Allerdings müssen dazu die politischen Rahmenbedingungen stimmen und neben Planern, Ingenieuren und Architekten auch die ausführenden Handwerksbetriebe den Weg in die digitale Zukunft mitgehen. 
Professor Christian Glock, von der Technischen Universität Kaiserslautern, Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer (BAK) sowie René Hagemann-Miksits, Leiter des Geschäftsbereichs Technik und Technikpolitik beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) gingen unter der Moderation von Professor Rasso Steinmann, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von buildingSMART Deutschland der Frage nach, welche Wünsche und Erwartungen Bauherrn an die digitale Planung und Ausführung von Gebäuden haben. Schließlich erschließt ihnen die Digitalisierung am Bau unmittelbar gewaltige Sparpotenziale. Immerhin ermöglichen digitale Planungs- und Baumethoden, Gebäude fertigzustellen, ohne den Termin- und Kostenplan zu überziehen

Building Information Modeling - Game Changer in der Bauindustrie
„BIM ist der Game Changer, der das Bauen von einem analogen Handwerk zu einem digitalisierten, industriellen Prozess macht“, erklärte Professor Glock in seinem einleitenden Impulsvortrag. Allerdings müsse die Branche umdenken, um das Potenzial der Methode zu heben. „Die Entstehung dieses Mindsets ist das eigentliche Problem bei der Einführung von BIM, nicht die Installation neuer Hard- und Software“, so Glock. Doch der Wandel findet statt, beruhigte der Professor für Massivbau. Das belege die Gründung hunderter von Startups in den vergangenen Jahren. Sie bieten mit Hilfe der Digitalisierung neue Dienstleistungen für die Bauindustrie an.

Bauen ist ein Mannschaftssport
Martin Müller von der BAK wies zudem daraufhin, dass die Branche eine einheitliche Sprache finden müsse, um sich über digitale Planungs- und Bauprozesse zu unterhalten. „Nur so können wir die vielen kleinen Handwerksunternehmen am Bau mit in die digitale Zukunft nehmen“, erklärte Müller. Ohne diese Betriebe ginge es nicht. "Denn Bauen ist ein Mannschaftssport“, ist Müller überzeugt.

Die Politik steht in der Pflicht
René Hagermann vom HDB nahm auch die Politik in die Pflicht. „Nur wenn wir die Vorschriften in den Landesbauordnungen bundesweit vereinheitlichen, können wir die Erwartungen der Bauherrn erfüllen“, fordert Hagemann. Das regulatorische Dickicht werde sich dabei umso leichter lichten lassen, je schneller Steuerzahler erkennen, dass die öffentliche Hand mit Hilfe der Digitalisierung termingetreu und zugleich günstiger bauen kann.

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Willkommen am Rhein - Der erste Tag des buildingSMART International Standards Summit im Überblick

Wie steht es um die Digitalisierung der Bauindustrie? Diese Frage beantworteten am ersten Tag des buildingSMART International Standards Summit die Referenten von vier Keynote-Vorträgen sowie die Panels von zwei Podiumsdiskussionen. 
Wer der Digitalisierung in der Baubranche offen begegnet braucht Mut, Begeisterung und Weitsicht. Mit diesen Worten leitete Ina Scharrenbach,  Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Montag ihre Rede auf dem Welcome Dinner des buildingSMART International Standards Summit in der Düsseldorfer Rheinterasse ein. Mehr als 1000 Teilnehmer aus aller Welt diskutieren im Rahmen des buildingSMART International Standards Summit bis Donnerstag in sieben thematischen "Rooms" und über 50 Arbeitsgruppentreffen vor welche Herausforderungen die Digitalisierung Architekten, Bauingenieure und -planer Tag für Tag stellt und welches Potenzial digitale Planungs- und Baumethoden der Branche bieten.

Erfolgsrezept: Offener Austausch
Am ersten Tag des Summits ging es in vier Keynote-Vorträgen sowie zwei Podiumsdiskussionen darum, wie die Branche durch die Digitalisierung ihre Produktivität steigern kann und welche Rahmenbedingungen sie dazu braucht. „Der Produktivitätsrückstand der Bauindustrie gegenüber anderen Branchen ist dramatisch“, erklärte Richard Petry, CEO von buildingSMART International in seiner Ansprache zur Eröffnung der Konferenz. Wie schnell die Branche diesen Rückstand aufholen kann, hängt dem Briten zufolge davon ab, wie offen sich alle am Bau Beteiligten darüber austauschen, welche Erfahrungen sie in der Praxis mit der digitalen Planung und Ausführung von Gebäuden gemacht haben.
In seiner Antwort auf Petrys Rede stellte Professor Rasso Steinmann, Vorsiztender der Geschäftsführung von buildingSMART Deutschland, heraus, wie intensiv die 12 Regional- und 24 Arbeitsgruppen des deutschen buildingSMART-Chapters diesen Austausch pflegen.

Fachkräftemangel und Vergaberecht bremsen Digitalisierung in der Baubranche
Carsten Lotz, Partner und Experte für Investitionen in neue Technologien bei der Beratungsgesellschaft McKinsey zeigte in seinem Keynote-Vortrag, weshalb es sich für Bauunternehmen lohnt, ihre Arbeitsabläufe zu digitalisieren. „Allerdings“, so Lotz, „scheitern die erforderlichen Investitionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen oft daran, dass die finanziellen Mittel fehlen, um in der Frühphase von Projekten in Technologien zu investieren, die sich erst nach langer Zeit auszahlen.“
In der anschließenden sehr lebhaften Fragerunde ging es auch darum, dass Investitionen am öffentlichen Vergaberecht in der EU sowie daran scheitern, dass den Firmen die Fachkräfte fehlen, die sie bräuchten, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Architekten, Planer und Bauingenieure brauchen eine gemeinsame Sprache
In der ersten Podiumsdiskussion des Tages beschäftigten sich Professor Christian Glock, von der Universität Kaiserslautern, Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer (BAK) sowie René Hagemann-Miksits, Leiter des Geschäftsbereichs Technik und Technikpolitik beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie unter der Moderation von Rasso Steinmann mit den Anforderungen die Bauherrn an die digitale Planung stellen. Nach lebhaftem Austausch stand für die Runde fest: Wollen sie die Wünsche ihrer Kunden Realität werden lassen, müssen Architekten, Ingenieure und Planer offen und in einer von allen geteilten gemeinsamen Sprache mit einander kommunizieren.

Digitale Zwillinge liefern Mehrwert in allen Phasen des Gebäudelebenszyklus
In der zweiten und dritten Keynote Lecture arbeiteten Peter Löffler, Vice President Innovation and Industry Affairs bei Siemens Building Technologies und Mark Enzer, Chief Technical Officer der Unternehmensberatung Mott MacDonald heraus, wie die smarte Verknüpfung von Informationen Digitale Zwillinge zu einem Planungs-, Bau- und Verwaltungsinstrument macht, das in allen Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes echten Mehrwert bietet.
Mark Enzer stellte zudem den 2018 gestarteten Plan des britischen Bauministeriums vor, die gesamte Infrastruktur des Vereinigten Königreichs in einem „National Digital Twin“ abzubilden. „Unser Ziel ist ein Ökosystem von digitalen Zwillingen, in dem wir Informationen über unsere Infrastruktur so vorhalten, dass wir bessere Entscheidungen treffen können, um die wirtschaftliche und ökologische Leistung der Bauwerke zu steigern“, erklärte Enzer die ambitionierten Pläne der Briten.

Offene Standards aus Sicht der Softwareanbieter
Auch die zweite Podiumsdiskussion des Tages stand unter dem Stichwort „Offenheit“. Uwe Wassermann Director AEC, Business Development worldwide bei Autodesk, Viktor Várkonyi, Mitglied im Vorstand der Nemetschek Gruppe und Richard Fletcher, Managing Director bei Trimble beantworteten die Frage, wie Anbieter von BIM-Software die Notwendigkeit offener Standards sehen. Eine Keynote Lecture über die Zukunft des Cloud Computing von Andy Verone, Global Vice President Industry Strategy and Innovation bei Oracle, sowie ein Vortrag über die Arbeitsweise von buildingSMART International von Richard Kelly, Chief Operating Officer des internationalen Dachverbands rundeten die Themenpalette der Plenarsitzung ab.
Den Höhepunkt des Tages bildete jedoch die Rede von Ministerin Ina Scharrenbach im festlichen Ambiente der Rheinterrasse sowie die an das Dinner anschließende Verleihung der buildingSMART Fellow Awards.

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Vorbildlicher Einsatz

Im Rahmen des Welcome Dinner am Abend des Eröffnungstags zeichnete buildingSMART International neun Mitglieder mit einem Fellowship Award für ihren Einsatz für die Anliegen des Verbands aus. Wir gratulieren allen neuen Fellows.
Im Rahmen des Welcome Dinner am Eröffnungstag des buildingSMART International Standards Summit zeichnete der Verband neun Mitglieder mit einem buildingSMART Fellowship Award für ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihren nachhaltigen Beitrag zur Arbeit von buildingSMART International aus.

Die Auszeichnung ging an:

Christophe Castaing, Frankreich. Er ist Initiator des „Railway Room“ von buildingSMART International

Birgitta Foster, USA, für ihren Einsatz in einer Vielzahl von Gremien und Rooms von buildingSMART International

Roger Grant, USA, Vorsitzender des „Product Room“ von buildingSMART International

Tomi Henttinen, Finnland, Vorsitzender von buildingSMART Nordics

Susan Keenliside, Kanada, Gründungsmitglied von buildingSMART Canada

Inhan Kim, Südkorea. Er ist Mitglied im Vorstand von buildingSMART International

Nick Nisbet, Großbritannien, Gründer von buildingSMART Nordic/Finland und technischer Koordinator von buildingSMART UK&Ireland

Øivind Rooth, Norwegen, Gründer des „Regulatory Room“ von buildingSMART International

Jøns Sjøgren, Norwegen, den langjährigen Vorsitzenden von buildingSMART Norwegen

buildingSMART International ehrt mit einem Fellowship Mitglieder, die auf internationaler Ebene oder in mindestens zwei nationalen Chapters wichtige Beiträge zur technischen Arbeit von buildingSMART geleistet und die Anliegen des Verbands in herausragender Weise vorangebracht haben.

Wir gratulieren allen neuen Fellows.

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