DIE ZUKUNFT GEHÖRT OPEN BIM

In der zweiten Podiumsdiskussion des Eröffnungstages versprachen Vertreter von Autodesk, Nemetschek und Trimble, die Etablierung und Verbreitung eines offenen Datenstandards zu unterstützen.
Vor einem äußerst interessierten Publikum stellten sich die Referenten Uwe Wassermann, derzeit Director AEC für das weltweite Business Development bei Autodesk, Viktor Várkonyi, CEO von Graphisoft und Mitglied des Vorstands der Nemetschek Gruppe und Richard Fletcher, Geschäftsführer bei Trimble, die Frage, wie die Anbieter von Planungs- und Modellierungssoftware die Notwendigkeit offener Standards für den Datenaustausch sehen.
"Nur mit offenen Standards wie IFC können wir unsere Zusammenarbeit vertiefen und so effizient gestalten, wie wir sie brauchen, um produktiver zu werden", sagte Autodesk-Direktor Wassermann in seinem Vortrag zu Beginn der Diskussion.
Deshalb benötigen Planer und Architekten Werkzeuge, die es ihnen ermöglichen, aus ihren etablierten Arbeitsabläufen heraus nahtlos auf die Daten zuzugreifen, die sie mit anderen Projektbeteiligten teilen.
"Nur wenn sie auf einer gemeinsamen Datenplattform arbeiten, können der Bauleiter, der Planer und der Architekt die erwarteten Ergebnisse in der geforderten Qualität termingerecht liefern", bestätigt Richard Fletcher von Trimble.
Für Viktor Várkonyi war klar: "buildingSMART ist prädestiniert, diese Offenheit im BIM-Prozess durchzusetzen.“ Er versprach, dass Nemetschek buildingSMART bei der Verbreitung eines gemeinsamen Datenstandards unterstützen würde. Aber auch die Bauindustrie sollte laut Wassermann bereit sein, Standards so agil weiterzuentwickeln wie Autodesk, Nemetschek oder Trimble ihre Planungs- und Modellierungssoftware - schließlich sei die Branche nicht bereit, mit Software zu arbeiten, die zehn Jahre alt ist.

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