So entstehen Standards bei BuildingSMART International

buildingSMART International bietet der Baubranche eine Plattform, auf der Anwender selbst die herstellerneutralen Standards entwickeln können, die sie für ihre Arbeit brauchen. 
Über 1000 Teilnehmer diskutieren auf die buildingSMART International Summit derzeit über neue Standards. Die Arbeit ist nach Themenfeldern geordnet.
Diese heißen bei buildingSMART International „Rooms“.

So erarbeitet der „Infrastructure Room“ Leitlinien, nach denen sich Prozesse für die Planung, den Bau und Betrieb von Brücken oder Straßen standardisieren lassen. Der „Product Room“ entwickelt Templates, Werkzeuge und Prozesse, die den Umgang mit Daten nach dem openBIM-Ansatz einfacher und effizienter machen. Während des Summits organisieren und leiten die Vorsitzenden der „Rooms“ die Arbeit der ihrem Themenfeld zugeordneten Arbeitsgruppen.
„Auf diese Weise entwickeln Anwender aus der Baubranche die offenen, herstellerneutralen Standards selbst, die Planungs- und Modellierungssoftware erfüllen muss, um Architekten, Bauplanern und -ingenieuren die Arbeit zu erleichtern“, erklärt Richard Kelly, Chief Operating Officer von buildingSMART International.

Der Verband bezieht Softwarehersteller möglichst früh in den Standardisierungsprozess mit ein. Außerdem steht er in engem Austausch mit den Gremien der International Organization for Standardization (ISO). Um Standards kontinuierlich an den Wandel in der Baubranche anzupassen, überprüfen und optimieren die zuständigen „Rooms“ die Normen regelmäßig.

Hier erfahren Sie mehr über den Standardisierungsprozess von buildingSMART International

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